Elektroscooter auf dem Weg zum Klimaretter

Braucht es überhaupt Elektroscooter ? Das die Luft in den Innenstädten nicht die Beste ist, das weiß wohl jeder. Schon ein kurzer Spaziergang entlang einer stark befahrenen Straße und man hat ein Kratzen im Hals oder den Geruch der Abgase in der Nase. Seit Jahrzehnten wurde es immer voller in der Stadt. Doch wie wird sich das in Zukunft ändern. Die Politik hat viel zu lange auf die Automobilindustrie gesetzt und wurde dann schwer enttäuscht. Dieselskandal und Schummelsoftware schreckten die Bürger auf. Das Vertauen hat darunter sehr gelitten. Der PKW als Statussymbol gilt schon lange nicht mehr. Die Kosten werden immer höher und einen Parkplatz zu finden wird immer schwerer.

Hive E-Scooter bald in Hamburg und München

Noch wartet die gesamte Fan – Gemeinde der E-Scooter auf den Start der Zulassung ab Mai. Doch davon lassen sich die großen Sharing – Anbieter überhaupt nicht beeindrucken. Im Hintergrund wird schon fleißige an der Markteinführung geplant. Nun wagt sich der erste Anbieter ( nach Bird in Bamberg ) auf den Markt. Das deutsche Startup Hive will in Hamburg und München die Konkurenz hinter sich lassen. Geplant ist der Start am 11.04. in München und am 16.04. in Hamburg. Dazu werden über 100 E-Roller in den Städten verteilt. Für den Anfang nur als Pilotprojekt. Nutzen können das Angebot zum Start in München nur Anwohner und Gewerbetreibende am Schwabinger Tor . Eine Gebühr wird es hierbei für den Anfang noch nicht geben. Das Mieten der E-Scooter geschieht wie bei allen Diensten über eine App. In Hamburg dürfen sich die Wissenschaftler des Forschungszentrums DESY über 100 E-Roller freuen. Damit darf dann jeder der User ab 16.04. auf dem Campus eine Runde drehen. Über 3000 Mitarbeit sollen das Angebot nutzen dürfen.

Auf ein Auto verzichten wegen dem Elektroscooter

Ist der E-Scooter ein Ersatz für einen PKW ?  Diese Frage stellt sich zur Zeit die Regierung und Redner von Verbänden und Vereinen. Doch warum machen sich so viele Gedanken zu dieser Frage. Gab des jemals diese Diskussion bei dem Kauf eines Fahrrades ? Natürlich nicht.  Jeder der gegen die E-Scooter ist, versucht nun noch mit allen Mitteln eine Zulassung im Mai zu verhindern. Da kommt das Thema mit dem PKW gerade recht. Doch kann man den PKW mit einen Elektro – Scooter ersetzen ? Ist eine Antwort überhaupt sinnvoll ?  Das kann man so konkret gar nicht beantworten. Es kommt auf die Anwendung an, wofür man sein eigenes Auto verwendet. Will man mit der Familie in den Urlaub fahren ist die Frage ganz schnell beantwortet. Aber auf so eine Idee würde man überhaupt nicht kommen. Wenn man allerdings jeden Tag das Auto verwendet, um damit in die Arbeit zu fahren. Wird es schon schwieriger bei der Entscheidung. Daher sind solche Reden eigentlich sinnlos. Wir sind in einem freien Land und wollen selber entscheiden wie wir uns fortbewegen. Das aber passt den Interessenverbänden der Auto und Fahrradindustrie überhaupt nicht. Daher ist der 17. Mai 2019 ein ganz wichtiger Tag für die Zukunft der E-Mobilität .

Lesara – Gründer startet nun Elektro – Scooter – Startup

Bekannt durch die Gründung von Lesara ( einem Online – Modehändler ) startet nun der E-Commerce Profi Roman Kirsch sein neues Startup im Bereich E-Scooter. Durch seine Erfahrungen im Bereich Handel mit China möchte nun auch Kirsch im E-Scooter Business durchstarten. Nur wenige Tage nach der Insolvenz der Modekette gibt sich der Gründer kämpferisch. Das neue Startup soll Lefahrer heißen. Dies ist eine Mischung aus Deutsch und Französisch. Es soll es eine Konkurrenz für die großen Sharing – Anbieter Tier und Flash werden. Nur liegt hier die Devise auf einem günstigeren Preis. Wie genau das Geschäftsmodell aussehen soll, ist noch nicht bekannt.

Tempolimit für Elektroscooter in Österreich

Derzeit gelten in Österreich die bekannten und beliebten E-Scooter noch als Spielzeug und dürfen daher noch ohne Vorgaben und Höchstgeschwindigkeit über Gehwege und Bürgersteige düsen. Doch damit soll bald Schluss sein. Verkehrsminister Hofer bereitet derzeit eine Novelle der Straßenverkehrsordnung vor. Dadurch sollen ab 1. Juni die E-Scooter gleichberechtigt mit Fahrrädern sein. Das heißt, runter vom Gehweg und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 25km/h . Auch wird die Maximalleistung auf 600Watt gedrosselt. In Sachen Beleuchtung und Verkehrssicherheit wird sich an Fahrrädern orientiert. Das bedeutet, das die Elektro-Scooter nun Reflektoren vorn und hinten . Seiten- Reflektoren sowie eine Beleuchtung für die Dunkelheit benötigen. Wer bis jetzt den E-Scooter dazu genutzt hat, um nach der Feier schnell nach Hause zu kommen, sollte nun auf seinen Alkoholpegel achten. Ab 0,8 Promille könnte es teuer werden. Ob nun die bereits verkauften Roller alle nachgerüstet werden müssen und eine Drosselung notwendig ist, ist noch nicht bekannt.

IO HAWK Exit Cross ab Mai in Deutschland

Der Hersteller IO HAWK bringt ab Mai sein neuestes Elektro-Scooter Modell IO HAWK Exit Cross auf den deutschen Markt. Das aktuelle Modell diesem Anbieter ist der IO HAWK Sparrow. Das Problem war bis jetzt immer, die fehlende Zulassung für dieses Modell. Nun kommt eine neue , überarbeitete Version auf den Markt. Mit einer Motorleistung von 500 Watt und einem Akku von 48 V sowie einer Kapazität von 10,4 Ah oder 15,4 Ah sollte dieses Modell recht ordentlich abgehen. Doch wer viel Leistung haben möchte, muss auch ein hohes Gewicht in Kauf nehmen. Fast 20 kg soll dann dieser Elektro-Scooter wiegen. Die großen 10 Zoll Reifen bieten dann ordentlich Haftung auf jedem Untergrund . Nicht nur für die Straße sondern auch im Gelände soll man damit viel Spass haben. Der große Motor soll Steigungen bis zu 20% schaffen. Das ist unter den E-Scooter schon eine ordentliche Leistung. Die neue Fast-Charging Technologie kann dann den Akku innerhalb von 2,5 Stunden wieder auf 70% aufladen. Wer sich für den großen Akku entscheidet, kann damit eine Reichweite von bis zu 48 km zurücklegen. Das sind schon extrem gute Werte. Wer jetzt schon den Scooter kaufen möchte, muss sich leider noch bis Mai gedulden. Bei einer Vorbestellung des IO HAWK Exit Cross kostet dieser 899 Euro. Ab Mai soll dann der OVP bei 1099 Euro liegen . Trotzdem sollte man jetzt nicht in Panik verfallen. Alle Hersteller arbeiten derzeit an Modellen die in Deutschland zugelassen sind. Daher wird es bestimmt ab Juni weitere Elektroscooter für einen günstigeren Preis auf dem Markt geben.

Erste Elektroscooter in Bamberg

Ab dem 15.03.19 starten in Bamberg die ersten Tests mit den Elektroscootern. Der US – Sharingdienst Bird startet nun in Kooperation mit den Stadtwerken Bamberg den ersten Feldversuch in Deutschland. Dazu wurden 15 E-Scooter  der Marke Xiaomi M356 in Bamberg aufgestellt. Leider kann an diesem Test nur mitmachen , wer sich auf der Webseite der Stadtwerke Bamberg angemeldet hat. Weitere Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren , ein Führerschein der Klasse B, eine Krankenversicherung sowie eine Helmpflicht.  Die Helme werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch eine Kaution von 50 Euro ist notwendig. Da es relativ viele Bedingungen für die Fahrt gibt, wird hier die Nachfrage sich in Grenzen halten. Auch der eigene Elektro Scooter ist in diesem Test nicht erlaubt. Das Stadtgebiet von Bamberg darf auch nicht verlassen werden. Wer trotzdem einmal einen Test wagen möchte, kann dies bei verschieden Aktionen an den Wochenenden auch ohne aufwendige Anmeldung. Termine gibt es unter https://www.stadtwerke-bamberg.de/bird. Nach neusten Meldung zu der aktuellen Verordnung soll diese dann ab Ende Mai oder Anfang Juni für Deutschland gelten.

E-Scooter von Lime oder Bird kaufen ?

Noch ist der Trend in Deutschland nicht ganz angekommen, doch durch die häufige Berichterstattung in der Zeitung ,TV oder Online interessieren sich immer mehr Menschen für diese Art der E-Mobilität. Da fragen sich viele, ob man die E-Scooter der großen Sharing – Anbieter auch kaufen kann. So direkt geht das allerdings nicht. Die Elektroscooter sind für den Vermieter – Betrieb mit Funktionen ausgestattet, welche man als Privatkunde garnicht benötigt. Dazu gehört die GPS – Ortung und das Freischalten per Smartphone und App. Da die Anbieter selber anfangs allerdings keine E-Scooter herstellen wollten, bedienten sie sich an Produkten der großen Hersteller auf dem Markt. Das sind Segway Ninebot und Xiaomi aus China. Diese Hersteller verkaufen aber nicht nur an die Vermieter, sondern produzieren auch für Großhändler. Dadurch kann man diese E-Scooter auch als Privatperson kaufen. Hier einmal der Vergleich von den Anbietern .

E-Scooter ab Juni in Deutschland zugelassen

Letzte Woche war es endlich so weit. Verkehrsminister Andreas Scheuer hat die Verordnung für E-Scooter unterschrieben. 6 Jahre hat es bis jetzt gedauert, doch nun soll es endlich losgehen. Da die Verordnung noch in EU-Parlament genehmigt werden muss, ist eine Stillhaltefrist von 3 Monaten vorgesehen.  Das bedeutet , dass ab Juni in Deutschland offiziell mit Elektroscootern gefahren werden darf. Hinter den Kulissen scharren die Hersteller schon mit den Hufen. Denn der E-Scooter Markt ist ein Massemarkt mit Einnahmen in Milliardenhöhe . Da will keiner zu spät dabei sein. Leider können erst die Hersteller die E-Scooter der Verordnung entsprechend anpassen, wenn diese auch gilt. Produzenten wie IO Hawk bieten bereits seit längerem ein Umrüstset an. Allerdings war letztes Jahr noch von Blinkern und einen normalen Mofa-Kennzeichen die Rede. Das gilt jetzt nicht mehr. Wann es die ersten E-Roller mit einer Zulassung zu einem Preis von unter 500 Euro gibt, bleibt abzuwarten.

Diese Woche soll die E-Scooter Zulassung kommen

Wie aus Fachkreisen bekannt gegeben wurde, soll diese Woche die ersehnte Unterschrift auf die E-Scooter Verordnung in Deutschland kommen. Verkehrsminister Andreas Scheuer bringt damit endlich Bewegung in die Sache. Doch leider muss die Verordnung noch in Brüssel geprüft werden, was eine weitere Verzögerung von 3 Monaten mit sich bringt. Die meisten Eckpunkte sind allerdings schon bekannt. keine Helmpflicht Höchstgeschwindigkeit 20 km/h ( ab 15 Jahren ) keine Führerscheinpflicht max. 500 Watt Motorleistung Versicherung notwendig ( Aufkleber mit Versicherungskennzeichen ) Ob die bereits verkauften E-Scooter im Nach herein eine Zulassung bekommen, ist bis jetzt unklar. Da jeder E-Scooter eine ABE benötigt, ist die Chance sehr gering. Wie lange es dauert , bis es zugelassene Elektroscooter zu kaufen gibt, wird sich zeigen. Ob ein Update für die E-Roller ausreichend ist, bleibt abzuwarten.