E-Scooter Hype doch nur eine Blase ?

Schon 2017 ging der Elektroscooter Boom in Kalifornien los. Darauf hin konnten die Anbieter Millionen von Dollern für Ihre Projekte einsammeln. Kaum ein Tag verging wo weitere Höchstsummen in die Anbieter Bird und Lime geflossen sind. Doch leider ist das Geschäftsmodell doch nicht so rentabel wie gedacht. Viele nutzten zwar die E-Scooter, doch es wurden auch viele gestohlen oder  zerstört. Das drückt natürlich die Firmenbewertungen der Anbieter. Bird wird zur Zeit mit einem Wert von 2 Milliarden US-Doller bewertet. Obwohl von Risikokapitalgebern weitere 300 Million geflossen sind, hat sich dieser Wert nicht erhöht. Problem ist immer noch die kurze Lebensdauer der E-Roller. Zwar sind diese schon in der Entwicklung von weiteren Modellen, die diese Probleme nicht haben sollen, aber der Markt ist umkämpft. Auch in Deutschland sind die Anbieter jetzt schon aktiv auf der Suche nach Städten ,die eine Zusammenarbeit anstreben. Nachdem Bamberg im Dezember seine Partnerschaft mit dem E-Scooter Anbieter Lime verkündet hat, ziehen nun auch andere Städte nach. Frankfurt prüft nun auch, ob sich E-Scooter im Innenstadtbereich als Alternative zum Auto entwickeln können. Abzuwarten bleib, welche Voraussetzungen Elektroscooter-Fahrer und ihre Roller haben müssen. Grade in Großstädten machen immer weniger junge Menschen eine Führerschein. Sollte dieser nun notwendig sein, könnte das eine schnelle Ausbreitung verhindern. Auch die geplante Versicherungsplakette trägt nicht unbedingt dazu bei. Alles das, werden sich Investoren ansehen und danach ihr Investment prüfen.